Eine Umwelt zunehmender Unsicherheit, durch Faktoren wie Vernetzung, Globalisierung und Digitalisierung, schlägt sich in einer steigenden Komplexität von Projekten nieder. Diese Veränderungen des Umfeldes fordern Veränderungen im (Projekt)Management. Der zukünftige Arbeitstag wird von Agilität und Flexibilität geprägt sein. Knapp 5000 Arbeitstätige bestätigen, dass der Einsatz von agilem Projektmanagement schon jetzt eine wichtige Rolle in ihrem täglichen Arbeitsleben spielt – wobei die Softwareentwicklung als Anwendungsfeld dominiert. [1]

Zeit- & Kostenersparnis

Was jene Unternehmen, die bereits agile Methoden zum Einsatz bringen, von denen unterscheidet welche noch auf ein traditionell geführtes Management setzen, ist zum einen die Erfolgsquote. Zum anderen findet auch eine Ergebnis- und Effizienzverbesserung statt. Doch welche quantifizierbaren Vorteile bringt dieser Mehrwert nun wirklich?

Unternehmen stellten durch den Einsatz von agilen Methoden statt klassischen eine Zeitersparnis von bis zu 80% und eine Kostenersparnis von 50% fest. [2] Um das zu erreichen ist es wichtig zu verstehen, in welchen Bereichen der Einsatz von agilen Managementmethoden hilfreich ist und wie die Implementation dieser Lösung im Detail aussehen muss und bewertet werden kann.

Fokus auf die Nutzer

„Anstatt die Phasen der Anforderungsdefinition und das Design von der Umsetzungsphase zu trennen, erfolgt die Anforderungsdefinition iterativ mit unmittelbarer Umsetzung und Prüfung durch die Nutzer. Somit entsteht ein Kreislauf aus Planung, Entwicklung und Feedback, welcher sich so lange wiederholt, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist“. Laut Christine Geier COO, der Tablet Solutions GmbH, können dadurch die Anforderungen immer wieder nachgebessert werden und Fehlentwicklungen frühzeitig korrigiert werden, um zusätzliche Kosten zu verhindern. Letztendlich werden dadurch auch das Risiko und die Komplexität der Projekte verringert.

WorkHeld setzt auf Agilität

Sowohl interne als auch externe Projekte für Kunden werden agil abgewickelt. In Zusammenarbeit mit allen Beteiligten werden erste Pilotprojekte in ausgewählten Bereichen des Kundenunternehmens implementiert.

Diese Projekte werden in Form sogenannter Minimum Viable Products (MVP) umgesetzt, wobei es sich um erste, minimal funktionsfähige Iterationen einer Lösung handelt. Sinn und Zweck dieser Vorgehensweise ist es, den Nutzern und Nutzerinnen die Lösung in einer vergleichsweise einfachen und kostengünstigen Form zur Verfügung zu stellen und immer wieder deren Feedback einzuholen, um das MVP im Zuge einer agilen Entwicklung zu erweitern und zu verbessern.

Agile Entwicklung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass nicht versucht wird, auf Anhieb eine fertige Lösung zu entwickeln, sondern in Form kurzer Weiterentwicklungsprozesse (=Sprints) immer wieder neues Feedback eingeholt wird. Dadurch ist es letztlich möglich, den gesamten Entwicklungsprozess flexibler und schlanker zu machen, als das bei den klassischen Vorgehensmodellen der Fall ist.

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[1] Accenture Strategy, XING, Statista (2019): Digitale Trends und die neue Arbeitswelt. https://blog.xing.com/wp-content/uploads/2019/03/Publication_Accenture_XING_Statista_Research.pdf [18.06.2020]

[2] Azanha, A., Argoud, A. R. T. T., Batista de Camargo, J. J., & Antoniolli, P. D. (2017): Agile project management with scrum: case study of a Brazilian pharmaceutical company IT project. International Journal of Managing Projects in Business, 10(1), 121–142. URL: https://doi.org/10.1108/17538370810883819 [18.06.2020]